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Das ist inzwischen Geschichte: (nice to know)

Es geht jetzt in kleinem Maßstab weiter, s.vorne

Im Dezember 2017, Januar und ein drittes Mal im April 2018  war ich in Algerien. In dem Nationalpark El Kala soll ein Tierpark umgebaut und erweitert werden. Darüber hinaus sollen einige Kiesgruben und Steinbrüche renaturiert werden. Ich hatte einige Probleme mit dem extremen Sicherheitsbedürfnis der Behörden klarzukommen, aber die Arbeit war interessant und fruchtbar. Verschiedene Dinge sind angestoßen, verabredet und werden in den kommenden Jahren umgesetzt werden.   

Die bisher erzielten Ergebnisse sind unerwartet positiv. Erfreulicherweise hat der Zoo Magdeburg sich bereit erklärt, eine Partnerschaft mit dem dortigen Tierpark (Parc Animier de Brabtia) einzugehen. Details über das gemeinsame Programm einschließlich einer Finanzierungsvereinbarung werden in den kommenden Wochen erarbeitet.  Eine Reihe bürokratischer Hürden sind noch zu nehmen. Dann könne wir Schritt für Schritt Beton, Asphalt, Stahl und Draht mit Steinen, Sand, Holz und Glas austauschen und aus langweiligen Käfigen interessante, naturnähere kleine Lebensräume schaffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht ganz einfach war es, den Kollegen Kreuzungspläne zwischen Löwe und Tiger auszureden. Ein Esel mit Zebrastreifen läuft schon durch den Park.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Traum wird möglicherweise bleiben, den Berberlöwen wieder in seiner Heimat anzusiedeln ....  Oder vielleicht doch nicht. Der Park hat riesige Reserveflächen, die durchaus geeignet wären. Es gibt weit mehr Unterstützung für dieses Vorhaben als ich vermutet habe. Auch in Algerien ist man grundsätzlich positiv gestimmt. Wir konnten die Pläne dem Wali (das entspricht bei uns einem Ministerpräsidenten) und seinem Kabinettschef sowie dem Umweltminister vorstellen. Dort ist man einverstanden. Also packen wir´s  an. Im Herbst ist eine von der GIZ unterstützte Konferenz aller Spezialisten für dieses besondere Thema und der algerischen Kollegen geplant. Die Sonsorensuche für den Transfer der Löwen beginnt bereits

 

Eine weitere Chinareise ist in Vorbereitung! Hierzu arbeite ich mit dem Vogelschutz-Komitee e.V. zusammen.

Von China gelangen Singvögel illegal nach Deutschland. Die meisten der Tiere überstehen den Transport nicht.

Der Handel mit den in Freiheit gefangenen Singvögeln ist gemäß CITES illegal.  Da ist es notwendig, Mitstreiter zu finden, die Missstände im Keim zu bekämpfen und Bewußtsein zu schaffen.